Tuesday, April 18, 2006

Bang & Olufsen kündigt BeoLink Wireless 1 an

Bang & Olufsen bringt BeoLink Wireless 1 Musik in CD-Qualität in jeden Winkel des Hauses, ohne dass einzelne Räume dafür zusätzlich verkabelt werden müssen.

BeoLink Wireless 1 bringt Musik in CD-Qualität in jeden Winkel des Hauses, ohne dass die einzelnen Räume dafür zusätzlich verkabelt werden müssen. Seit 20 Jahren ist Bang & Olufsen mit seinem BeoLink-System führend bei der Integration von Home-Entertainment-Lösungen. Und das bei gleichbleibend hoher Qualität. Mit der drahtlosen Lösung BeoLink Wireless 1 müssen Kunden in punkto Audioqualität keine Kompromisse eingehen.

Für BeoLink Wireless 1 hat Bang & Olufsen eine ausgereifte drahtlose Technologie gewählt, die drei entscheidende Kriterien erfüllt: Sie ist äußerst resistent gegen Störungen, weist nur minimale Verzögerungen und kein Echo auf, und sie kann bis zu 21 Räume im Haus gleichzeitig mit Musik versorgen.


Keine Kompromisse bei der Qualität
„Eine Technologie zu finden, die unseren Qualitätskriterien entspricht, war eine große Herausforderung“, so Torben Kyed, Product Manager bei Bang & Olufsen. „BeoLink Wireless 1 ist anwenderfreundlich und funktional. Bang & Olufsen geht beim Qualitätserlebnis keine Kompromisse ein - BeoLink Wireless 1 eine reine Audiolösung.“


BeoLink Wireless 1 ersetzt das Master Link-Kabel im BeoLink-Konzept, das Unterhaltung ohne Umstellen der Geräte überall im Haus möglich macht. Einzig vom BeoLink Wireless 1-Empfänger zu den Lautsprechern in den einzelnen Räumen müssen noch Kabel verlegt werden.


BeoLink Wireless 1 ist für die BeoLab-Lautsprecher ausgelegt und wird in Verbindung mit dem eleganten IR-Empfänger eingesetzt, der Signale an den Lautsprecher überträgt. Auch viele der älteren, heute nicht mehr verkauften Produkte können auf die Drahtlostechnologie umgestellt werden. Die elegant gestaltete BeoLink Wireless 1-Einheit ist in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich. Sie kann auf dem Fußboden oder dem Regal platziert sowie mit speziellen Halterungen an der Wand befestigt werden.


Leicht zu installieren
Jede BeoLink Wireless 1-Einheit dient gleichzeitig als Sender und Empfänger. Ein einzelner Sender kann bis zu sieben Räume (sieben Lautsprecherpaare) ansteuern. Das System ist für bis zu drei Sender ausgelegt, die insgesamt 21 Lautsprecherpaare versorgen. Je nach Platzierung und Wohnumgebung können Sender und Empfänger bis zu 30 Meter voneinander entfernt aufgestellt werden. Außerhalb des Hauses beträgt die Reichweite etwa 100 Meter.


BeoLink Wireless 1 nutzt das weltweit verfügbare 2,4-GHz-Band, das auch für viele andere Geräte verwendet wird (WLAN-Netze, Bluetooth-Telefone, Mikrowellen usw.). Die Herausforderung für Bang & Olufsen lag darin, eine Technologie zu finden, die ihren hohen Anforderungen entspricht und darüber hinaus resistent gegenüber Störungen durch andere Geräte ist.


„BeoLink Wireless 1 spricht vor allem jene Kunden an, die keine Löcher für Kabel in ihre Wände bohren möchten und bei der Qualität ihres Audioerlebnisses keine Kompromisse eingehen wollen“, so Torben Kyed. „Wir gehen davon aus, dass sich nicht nur unser fester Kundenstamm für dieses Produkt interessieren wird, sondern dass wir auf diese Weise auch neue Kunden von der unvergleichlichen Übertragungsqualität unserer Linkraumlösungen und der Erweiterung unseres BeoLink-Konzeptes überzeugen können.“

Thursday, April 06, 2006

ProtectStar Testbericht - Bang & Olufsen Serene












SICHERHEIT:
Im Rahmen der Testreihen für den Mobile Security AWARD 2006 von ProtectStar®, durchlief das Mobiltelefon SERENE der Hersteller Bang & Olufsen (B&O) und SAMSUNG die Prüf- und Testroutinen.

Das SERENE stand in der Softwareversion E910XXFA2 zur Verfügung. Getestet wurde sowohl unter Labor- als auch Realbedingungen.

Die Prüfingenieure von ProtectStar® testeten nur die Sicherheit der integrierten Bluetooth-Schnittstelle, da das SERENE über keine WLAN-Schnittstelle verfügt.

Die Sicherheit der Bluetooth-Schnittstelle wurde mit Hilfe von SNARF-Angriffen (BlueSnarf), BlueBug und der „Bluejacking“-Methode getestet. Mit diesen Angriffsmethoden lassen sich bei aktivierter BluetoothSchnittstelle Daten, wie Adressverzeichnisse, Kalender, Uhrzeit oder auch Visitenkarten manipulieren, ohne dass diese Aktionen dem Benutzer angezeigt werden.

BlueSnarf verwendet einen OBEX-Kanal (Object Exchange), der normalerweise für den Objektaustausch gedacht ist. Allerdings wird beim BlueSnarfng ein „Push“- in einen „Pull“-Befehl verwandelt, so dass die anvisierten Objekte verändert werden können.

Die BlueBug Angriffsmethode versuchte, ob sich die RFCOMM-Kanäle (Radio Frequency Communications) ausnutzen lassen. Vor allem bei den Kanälen 16 und 17 handelt es sich um eine Art Hintertür, da dort die Sicherheitsfunktionen von Bluetooth nicht greifen. Über diesen Weg lassen sich klassische Terminalbefehle bei betroffenen Mobiltelefonen ausführen.

Bei aktivierter Bluetooth-Schnittstelle fanden sich im Rahmen der durchgeführten Sicherheitstests weder geöffnete Ports noch unnötige Dienste, die für gewöhnlich zu Sicherheitsproblemen führen.

Sowohl bei den automatisch ablaufenden Testreihen des hauseigenen Security-Scanners als bei den manuell durchgeführten Prüfroutinen wurden keinerlei sicherheitsrelevante Schwachstellen festgestellt.

Lediglich die MAC-Adresse des SERENE - Testgerätes konnte eindeutig bestimmt werden, was jedoch normal ist und keine Schwachstelle darstellt.

Durch Ausschalten der Bluetooth Sicherheitsfunktion „Sichtbarkeit des Benutzertelefons“ im SERENE Mobiltelefon (Menü: Einstellungen -> Bluetooth) konnte die MAC-Adresse nicht mehr mit Hilfe von Bluetooth-Scannern gefunden bzw. ermittelt werden.

Nur noch mit Hilfe des Programms „RedFang“ war es möglich die MAC-Adresse - trotz „Unsichtbarkeit“ – herauszufinden.

Ebenfalls unter dem Menüpunkt „Bluetooth“ befndet sich die Einstellung „Sicherer Modus“. Mit dieser Option können Anwender festlegen, ob das SERENE eine Benutzerbestätigung erfragen soll, wenn anderen Geräte darauf zugreifen wollen.

Wir empfehlen Benutzern diese Sicherheitsfunktionen beizubehalten, die standardmäßig in den Werkseinstellungen aktiviert sind.

Das SERENE ist ein in sich geschlossenes System und hat keine Java-Engine integriert. Dies bedeutet auf der einen Seite ein hohes Maß an Sicherheit, auf der anderen Seite ist die Benutzerfreundlichkeit eingeschränkt, da das SERENE deshalb nicht mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet werden kann.

BENUTZERFREUNDLICHKEIT:
Das SERENE ist gemeinsam von Bang & Olufsen und Samsung entwickelt worden.
Das Design und die Bedienung kommen aus dem Hause Bang & Olufsen (Designer: David Lewis), die Technik von Samsung.

Das Erscheinungsbild des 65 x 70 x 24mm mattschwarzen Finishs und des silber-glänzenden und handgefertigten Aluminiumscharniers des SERENE wirken schlicht, zeitlos und elegant.

Das SERENE besteht aus zwei gleichen Teilen (Klappen bzw. Muscheln), die durch ein Aluminiumgelenk miteinander verbunden sind. In dem Aluminiumgelenk ist ein motorisierter Öffnungs- und Schließmechanismus integriert, welcher das SERENE durch leichten Fingerdruck des Benutzers, automatisch schließt oder öffnet. Das Display und Mikrofon sind in der unteren Muschel, die runde Tastatur sowie der Lautsprecher in der oberen Gehäusemuschel angeordnet. Das Drehrad in der Mitte der sehr hochwertigen Tastatur wird mit dem Daumen gesteuert und erlaubt eine intuitive und einfache Navigation durch die Menüs.

Das 2.1“ große Display ist – wie erwähnt - im Gegensatz zu üblichen Mobiltelefonen auf der unteren Muschel angebracht. Zwar lässt sich der Darstellungsmodus um 180° umschalten, so dass es von oben benutzt werden kann, allerdings ist dann die Tastaturbelegung „seitenverkehrt.“

In den durchgeführten Praxistests stellte sich die Handhabung des Mobiltelefons jedoch keineswegs als Nachteil heraus. Es ist eher so, dass sich Anwender in den ersten Minuten etwas seltsam mit der Benutzung des Telefons vorkommen – sich aber schnell an die außergewöhnliche und revolutionäre Anbringung von Display und Tastatur, sowie Bedienungen gewöhnt haben.

Benutzer werden wahrscheinlich sogar ein hohes Maß an Freude bei der Bedienung des SERENE haben.

Das Verfassen von Kurzmittelungen (SMS) kann gewöhnungsbedürftig sein. Die Handhabung der kreisförmig angebrachten Tastatur erfordert einiges an Geschick.

Standardmäßig stehen Anwendern beim Verfassen von SMS, MMS und E-Mails die automatische Worterkennung T9 zur Verfügung. Durch gedrückt halten der *-Taste des SERENE kann jedoch in den manuellen Betrieb umgeschaltet werden.

Das helle und kontrastreiche Display des SERENE ist im Querformat. Mit einer Aufösung von 320 x 240 Pixels kann es bis zu 262.144 Farben darstellen. Durch das Querformat und die hohe Aufösung ergeben sich eine ausgezeichnete und benutzerfreundliche Bildwiedergabe, welche nur bei äußerst wenigen Mobiltelefonen auf dem Mobilfunkmarkt vorhanden ist. Zudem ist die Art der Farb- und Schriftgestaltung des Benutzermenüs sehr lobenswert: Die ausgewählten Schrift- und Hintergrundfarben sowie die Schriftarten bieten einen zusätzlichen Komfort und eine hervorragende Handhabung.

Der Triband-Betrieb [(E)GSM 900-, GSM 1800- und GSM 1900-Netze] mit der Möglichkeit des automatischen Frequenzbandwechsels, erlauben Anwendern zudem das Mobiltelefon in Europa, Afrika und im asiatisch-pazifschen Raum einzusetzen.

GPRS der Klasse 10, ein Browser nach WAP 2.0 und Bluetooth sind ebenfalls integriert. Die Bluetooth-Schnittstelle arbeitet mit den gängigsten Proflen wie BNEP, GAP, File Transfer, LAP, PAN, uvm. und ermöglicht dadurch einen hohen Freisprechkomfort mit einem Bluetooth-Headset.

Besonders erwähnenswert ist das Design der im Lieferumfang enthaltenen, dreieckigen Lade- und Dockingstation aus poliertem elektrolytisch oxidiertem Aluminium. Sie ist nicht nur ein kleines Schmuckstück, das jeden Arbeitsplatz verschönert, sondern auch der ideale Platz für das SERENE.

Sobald man das SERENE in der Dockingstation platziert, ertönt ein Signal und der Darstellungsmodus wird automatisch um 180 Grad gedreht. Es kann dann als eine Art von Mini-Festnetztelefon verwendet werden.

Wenn sich das Mobiltelefon in der Dockingstation befindet und Mitteilungen oder Anrufe eingehen, öffnet sich die „SERENE-Muschel“ automatisch.

Über eine speziell verfügbare DECT-Docking-Station kann man das Telefonbuch des SERENE mit einem schnurlosen Telefonsystem - wie beispielsweise dem BeoCom 6000 oder BeoCom 2 - abgleichen, was dem Mobiltelefon einen zusätzlichen Vorteil verschafft. Im Lieferumfang befndet sich ein kleiner Schraubendreher. Er dient dazu, die Gehäuseabdeckung des SERENE abzuschrauben, um beispielsweise Zugriff auf Akku oder SIM-Karte zu erhalten.

Das SERENE enthält eine Digitalkamera mit 4-fach Zoom, die seitlich angebracht ist. Die Aufösung der Kamera beträgt 640 x 480 Pixel. Sie könnte beim heutigen Stand der Technik wesentlich höher sein.

Leider kann das SERENE nicht als MP3-Player oder Radio verwendet werden, obwohl der integrierte Speicher – zumindest für eine Hand voll MP3-Dateien ausreichen würde.

Was beim SERENE zu ergänzen wäre, ist eine spezielle PC-Synchronisationssoftware oder PC-Suite, mit der Anwender die Kontakte, Kurzmitteilungen und weitere Daten des Mobiltelefons auf einen Computer übertragen und dort weiter verarbeiten können.

Einen nennenswerten Pluspunkt erhält das mitgelieferte – knapp neunzigseitige - Handbuch. Es ist ausführlich und sehr gut beschrieben und erklärt dem Anwender alle Funktionen seines SERENE Mobiltelefons logisch und verständlich.

PERFORMANCE:
Während der Testphase zeigte das SERENE sehr gute Performancewerte. Auch konnten innerhalb des gesamten Prüfzeitraumes keine Leistungsschwankungen oder Systemabstürze gemessen bzw. ermittelt werden.

Die Gesprächs- und Empfangsqualität des SERENE sind überdurchschnittlich gut.

Der in dem Gerät standardmäßig integrierte 800 mAh Lithium-Ionen Akku erreicht Standby-Zeiten von bis zu 250 Stunden. Die maximale Sprechzeit wird laut Hersteller mit unterdurchschnittlichen 180 Minuten angegeben.

Ebenfalls nennenswert im Bereich „Performance“ ist, dass Bang & Olufsen und Samsung bei den Materialien des SERENE besonderen Wert auf Kratzfestigkeit und Langlebigkeit gelegt haben.

PREIS / LEISTUNG:
Die Frage nach „Preis/Leistung“ bzw. Kosten/Nutzen ist im Falle des SERENE eher unangebracht. Es handelt es sich um ein innovatives Mobiltelefon, das durch ein ästhetisches Design und hervorragende Verarbeitung seine Kunden ansprechen will.

Technische Raffnessen - wie beispielsweise der automatische Öffnungs- und Schließmechanismus sind ein echter Blickfang.

Eine Multimedia-Versteifte-Sichtweise oder gar der Vergleich mit anderen „High-End-Mobiltelefonen“ sind im Falle des SERENE daher überfüssig.

Das SERNE kostet aktuell EURO 1.100 (ohne Mobilfunkvertrag). Besitzer erhalten ein außergewöhnliches und innovatives Mobiltelefon in einem außergewöhnlichen Design.

Im Lieferumfang enthalten sind:
Handbuch, Schraubendreher zum Öffnen der Gehäuseabdeckung, Tischlade- bzw. Dockingstation und ein zusätzliches Ladegerät. Ein Headset ist nicht im Lieferumfang enthalten. Es kann jedoch optional und speziell für das SERENE passend erworben werden. Das schnurgebundene Headset Typ „EarSet 1 Mobile“ ist in jedem Bang & Olufsen-Shop erhältlich.

FAZIT:
Das SERENE bestand die Test- und Prüfroutinen durchweg sehr gut. Positiv erwähnenswert ist, dass sämtliche Sicherheitseintellungen des SERENE bereits in den Werkseinstellungen aktiviert sind. Dies bedeutet, dass bei Bang & Olufsen und Samsung nicht nur Design, Qualität und Benutzerfreundlichkeit, sondern auch die Sicherheit im Vordergrund stehen.

Das ästhetische Design und der motorbetriebene Klappmechanismus des SERENE sind innovativ und erregen Aufmerksamkeit. Es gibt kein zweites Mobiltelefon auf dem Mobilfunkmarkt, das für mehr Aufsehen sorgt.

Die Handhabung ist einfach, komfortabel und logisch. Allerdings werden zukünftige Besitzer ein hohes Maß an Gewöhnung beim Verfassen von Textnachrichten benötigen. Eine dem Gerät beiliegende Synchronisationssoftware sowie ein integriertes Radio haben wir bei dem SERENE vermisst.

Das SERENE von Bang & Olufsen / Samsung wird aufgrund der ausgezeichneten Testergebnisse mit dem „Mobile Security AWARD 2006“ von ProtectStar ausgezeichnet.

Download als PDF-Datei

Quelle: ProtectStar 05.April 2006

ProtectStar zeichnet Bang & Olufsen und Samsung mit dem „Mobile Security AWARD 2006“ - für das innovative Mobiltelefon SERENE - aus

London, UK, 05.04.2006 – ProtectStar Inc., das unabhängige und weltweit operierende Unternehmen für IT-Sicherheit, hat heute den „Mobile Security AWARD 2006“ für das Mobiltelefon SERENE an Bang & Olufsen und Samsung verliehen.

Das gemeinsam von Bang & Olufsen (Design) und Samsung (Technik) entwickelte Mobiltelefon SERENE erfüllte in den umfangreichen Labor- und Praxistests des ProtectStar–Testcenters alle Kriterien zur Verleihung des begehrten „Mobile Security AWARD“.

Besonders erwähnenswert fanden die Tester, dass sämtliche Sicherheitseintellungen des SERENE bereits in den Werkseinstellungen aktiviert sind. Dies bedeutet, dass bei Bang & Olufsen und Samsung nicht nur Design, Qualität und Benutzerfreundlichkeit, sondern auch Sicherheit im Vordergrund stehen.

„Das ästhetische Design und der motorbetriebene Klappmechanismus des SERENE sind innovativ und erregen Aufmerksamkeit“ so die Tester von ProtectStar.

Aufgrund der ausgezeichneten Testeresultate wurde das SERENE Mobiltelefon mit dem „Mobile Security AWARD 2006“ von ProtectStar ausgezeichnet.

Wednesday, April 05, 2006

Bang & Olufsen Serene Funky Test 04/2006







BANG & OLUFSEN SERENE

Faszinierend anders

Mit dem Serene bringen Bang & Olufsen und Samsung ein Handy auf den Markt, das vor allem durch sein Äußeres bestechen soll. Wir haben das brandneue futuristische Handy für Sie getestet und unter die Lupe genommen.

Bang & Olufsen ist seit jeher bekannt für außergewöhnliche Designs. Während in den letzten Jahren aus der dänischen Designschmiede für die Kommunikationswelt lediglich schicke Tisch- und DECT-Telefone kamen, ist es jetzt endlich wieder so weit — eine neues Mobiltetelefon ist da. Und das Triband-Handy mit dem verlockenden Namen Serene stellt alle Konventionen auf den Kopf.

Dieses kantige, schwarze Ding mit mattierter Gehäusegummierung sieht ganz und gar nicht wie ein Klapphandy von Samsung aus, sondern hat die echte typische Handschrift des Bang & Olufsen-Designers David Lewis. Auf den ersten Blick erinnert das 57 bis 67 Millimeter breite und 70 Millimeter tiefe Kultobjekt wohl eher an eine Puderdose. Mit einem Gewicht von 115 Gramm und einer maximalen Dicke von 23,5 Millimeter passt das Serene auch noch gut in die Damen-Handtasche oder auch mal in die Hosentasche.

Wählscheibe unter motorisierter Haube

Die erste, echte Überraschung offenbart sich, wenn man die Klappe öffnen will, denn nach Überwindung des anfänglichen Federwiderstandes sorgt ein sanft schnurrender Miniaturmotor dafür, dass sich der Klappdeckel von alleine öffnet. Zum Vorschein kommt nun ein angenehm, großes Display und ein kreisrund angeordnetes Tastenfeld, das sehr an die gute, alte Telefon-Wählscheibe erinnert. In das Tastenfeld eingebettet wurde eine 25 Milimeterriesige 4fach-Navigationswippe, die gleichzeitig auch als Jogdial-Drehscheibe nutzbar ist. Dreht man an ihr im Standby-Betrieb, dann kommt im Display sofort das Telefonbuch zum Vorschein und mit einem ganz leise vernehmbaren Klicken kann man per Dreh zwischen den Anfangsbuchstaben blättern. Per OK-Taste verzweigt man dann am selektierten Anfangsbuchstaben ins eigentliche Telefonbuch.

Im Gegensatz zu allen anderen Klapphandys hat das Serene das Tastenfeld nicht unten, sondern oben. Auf diese Weise bleibt oben mehr Platz für den Hörlautsprecher - er klingt wie bei allen B & 0-Telefonen recht gut. Schade ist, dass es keinen zuschaltbaren Freisprechmodus gibt. Das ungewohnter Weise unten sitzende TFT-Display ist mit einer aktiven Fläche von 42,5 x 32 Millimeter angenehm groß und hat eine sehr gute Auflösung von 320 x 240 Pixel. Dank 262.144 Farben können im Display auch Fotos sehr gut wiedergegeben werden.

Konzentration auf das Wesentliche

Beim Feature-Komfort hat sich Bang & Olufsen bewusst auf wesentliche Dinge für den Alltag konzentriert - im Serene sucht man deshalb zum Beispiel vergeblich nach Spielen. An Bord ist aber ein umfassendes Telefonbuch, ein Taschenrechner, ein Währungsumrechner, eine Weltzeituhr, ein Sprachmemo mit bis zu 60 Minuten Aufzeichnungszeit und ein Wecker für drei auch bei abgeschaltetem Handy funktionierende Alarme. Zudem gibt's einen Terminkalender für immerhin je 100 Termine, Jahrestage, Memos und Aufgaben. Außerdem hat das Serene einen WAP-Browser an Bord, kann MMS senden und empfangen und verfügt über einen eMail-Client. Zur lokalen Übertragung von Bildern, Tönen und mehr hat das Serene eine Bluetooth-Schnittstelle. Sie eignet sich natürlich auch zum Betrieb eines Bluetooth-Headsets oder einer BluetoothFreisprecheinrichtung im Auto.

Bei den Ruftönen geht B&O einen besonderen Weg, denn das Handy hat keine konventionellen Melodien, sondern ertönt mit einem von drei eigens fürs Serene produzierten Klangeffekten (Holz-Klappern, Stahl-Glöcke oder Bronze-Schlag). An der linken Seite sitzt unscheinbar unter dem Drehscharnier eine kleine CMOS-Digitalkamera mit VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel) und digitalem 4fach-Zoom. Nachdem die Kamera seitlich sitzt, muss man sich an die ungewöhnliche Perspektive erst einmal gewöhnen — denn die Fotos werden bei senkrecht gehaltenem Handy quasi links um die Ecke geschossen. Die Kamera hat zwar keine Fotoleuchte, lässt sich aber auch in einem speziellen Nachtmodus betreiben. Auf Wunsch können Serienfotos oder Schwarzweiß-Aufnahmen geschossen werden. Für Bilder und mehr hat das Serene eine Speicherkapazität von 16 MB.

Stylische und raffinierte Ladestation

Nicht nur unterwegs sorgt das ungewöhnliche Handy für Aufsehen, sondern auch zu Hause wenn es in der schicken Tischladestation aus Aluminium steht. Optisch erinnert es dann an ein konventionelles Tischtelefon — das Display ist dabei wie üblich oben und das Tastenfeld unten. Die Tischladestation hat allerdings noch einen anderen Sinn und Zweck, denn sie enthält ein DECT-Schnurlostelefon-Modul. Dieses dient zum Datenabgleich des Handytelefonbuchs mit einem Telefonbuches einer BeoCom 6000-DECTBasisstation. Schade ist allerdings, dass das GSM-Handy nicht auch gleich mit der DECTBasis in eine Sprachverbindung treten kann. Für unterwegs gehört zum Lieferumfang ein in ternational einsetzbarer Reiselader. Der integrierte Lithium-lonen-Akku mit 800 mAh reicht laut Datenblatt für 250 Stunden Standbyzeit oder drei Stunden Sprechzeit.

Funky Fazit

Das neue Bang & Olufsen Serene ist wahrlich ein ganz besonderes GSM-Handy, das sich über alle Konventionen hinweg setzt. Hat man sich mit der sehr gut durchdachten und frappierend einfachen Bedienung mal vertraut gemacht, dann bereitet die Design-Ikone wirklich Freude. Allerdings hat das Serene wie so vieles von Bang & Olufsen auch einen stolzen Preis — es war schon immer etwas teuerer, etwas Besonderes zu haben. Das gute Stück kostet ohne Vertrag und DECT-Ladestation runde 1.000 Euro, mit DECT ist es noch 100 Euro teurer. Vielleicht wird das Serene aber gerade deshalb zu einem echten Kulthandy und Statussymbol, das man sich einfach gönnt, um zu zeigen, dass man es sich leisten kann. Das außergewöhnliche Handy sprengt nicht nur den Rahmen aller Konventionen, sondern passt auch nicht in unseres Bewertungsschema. Und so können wir ihm mit gutem Gewissen nur einfach das Prädikat „EINZIGARTIG" verleihen.

Stärken und Schwächen

+ Kontrastreiches Display und Außendisplay
+ Gute Handhabung
+ Toller Sound
-- Bescheidener Business-Komfort
-- Keine Speichererweiterung

Quelle: FUNKY Handy 04/2006

Unprecedented audio quality from Beolink Wireless 1














BeoLink Wireless 1 makes possible a wireless solution that doesn’t mean
compromising what you expect of quality audio

BeoLink Wireless 1 offers music in CD quality in any room of your home, without the need to draw cables from room to room. For 20 years, BeoLink from Bang & Olufsen has led the way for home integration of entertainment, without any deterioration in quality. Now, BeoLink Wireless 1 makes possible a wireless solution that doesn’t mean compromising what you expect of quality audio.
For BeoLink Wireless 1, Bang & Olufsen has chosen a mature wireless technology that can match three critical parameters: it is very robust, has a very low level of delay with no echo, and it can distribute audio to up to 21 rooms in your home at the same time.

No compromise on quality

“Finding a technology that satisfies our quality criteria has not been easy – but we have succeeded,” says Torben Kyed, Product Manager, Bang & Olufsen. “BeoLink Wireless 1 offers ease and convenience, but we are not releasing a wireless solution simply for its own sake. Bang & Olufsen does not compromise on the quality of the experience, and therefore BeoLink Wireless 1 is audio only.

BeoLink Wireless 1 adds the convenience of wireless transmission of quality audio between rooms, replacing the Master Link cable in Bang & Olufsen’s BeoLink concept, which is about moving the entertainment around the home, and not the equipment. However, cables still need to be drawn from the BeoLink Wireless 1 receiver to the loudspeakers in each room.

BeoLink Wireless 1 works with BeoLab loudspeakers, together with the stylish remote IR eye, which relays the signal to the loudspeaker. In addition, many older products not sold today will work in a wireless setup. The elegantly-shaped BeoLink Wireless 1 unit is available with a black or white finish, and can be placed on the floor, shelf or bookcase, or mounted on one of two wall brackets.

Easy to install

Each BeoLink Wireless 1 unit functions as both a transmitter and receiver. A single transmitter can service up to seven rooms (seven pairs of loudspeakers), and the system can manage up to three transmitters with 21 pairs of loudspeakers around the house. Depending on the actual placement and surroundings indoors, a receiver and transmitter can be up to 30 meters apart. The outside range is approximately 100 meters.

BeoLink Wireless 1 operates on the 2.4 GHz band, which is available worldwide, but is also used for many other devices (WLAN networks, Bluetooth telephones, microwaves, and so on). Therefore the challenge to find a technology that could meet Bang & Olufsen’s stringent requirements, not least being very robust against interference from other devices.

“BeoLink Wireless 1 is a solution that appeals strongly to those who do not wish to bore holes for cabling between rooms, and who do not wish to compromise on the quality of the audio experience,” concludes Torben Kyed. “We expect this new product to appeal not only to many existing customers, but to help new customers appreciate the unprecedented transmission quality of our Link room solutions, expanding on our BeoLink concept.”

Technical Specifications
Technology: 2.4 GHz DSSS audio system
Transmission range: Indoors 30m, without obstruction 100m
Dimensions: L 280mm x H 121.5mm x W 50mm tapering to 25mm
Weight: 730g
Materials: Soft-touch lacquer finish
Wall bracket: Standard

(Die deutsche Übersetzung folgt morgen)

BeoSound 4 ist da!
















Mit der BeoSound 4 haben Sie einen noch leichteren Zugriff auf Ihre Lieblingsmusik. Zusätzlich zu CD und FM-Radio (optional mit DAB) bietet sie Ihnen mittels einer integrierbaren digitalen Speicherkarte ganz neue Aufnahmemöglichkeiten. Kompakt, perfekt durchdacht und mit einem Hauch von Magie zeichnet sich die BeoSound 4 durch typische Bang & Olufsen Details aus: Auf eine sanfte Bewegung hin gleitet die Glastür elegant nach oben und gibt den Blick auf die intelligent angeordneten Drehräder und Funktionstasten des Bedienfeldes frei. In Verbindung mit dem übersichtlich gestalteten Grafik-Display sind alle Musikoptionen leicht zugänglich und intuitiv zu bedienen.
Nachdem Sie Ihre Musik auf der Speicherkarte aufgenommen haben, können Sie sie mit unserem neuen tragbaren Audiosystem BeoSound 3 oder mit MP3-Playern wie dem BeoSound 2 abspielen, wo und wann immer Sie wünschen. In Verbindung mit den neuen eleganten Bang & Olufsen Aktivlautsprechern BeoLab 4 erleben Sie herausragenden Klang - und ein perfektes Hörvergnügen.

Portable music

Bang & Olufsen ist bekannt dafür, ständig an einzigartigen Lösungen zu arbeiten, um überragende Leistung und bestmögliche Klangqualität zu bieten. Durch die Verbindung von innovativen Ideen mit funktionalem Design eröffnet sich dem Benutzer eine neue Welt unvergleichlicher Hör- und Seherlebnisse. Um zukünftig noch flexibler zu sein, hat Bang & Olufsen verschiedene Audio-Produkte mit einer SD-Kartenspeicherfunktion ausgestattet, d.h. mit nur einem Medium bieten sich nun unzählige Einsatzmöglichkeiten. Dabei verleiht die Speicherkarten-Technologie unseren Produkten eine komplett neue Dimension und revolutioniert die Art und Weise, wie wir und unsere Kunden bislang Musikerlebnisse genießen konnten.

Dabei bietet die digitale SD-Technologie im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten weit mehr als nur das Speichern von Daten wie z.B. die Portabilität und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten, der geringere Stromverbrauch und natürlich auch die Tatsache, dass keine Erschütterungen das Musik- und Hörerlebnis trüben können.

Eine kleine SD-Karte übernimmt dabei die Rolle der Tonbandkassette von einst. Nachdem Sie Ihre Musik auf die Speicherkarte aufgenommen haben, können Sie diese, wo und wann immer Sie es wünschen, abspielen - sei es nun am Strand, während einer Party oder auf Ihren Reisen.

BeoSound 2 - verleiht Ihrer Musik grenzenlose Flexibilität

Der aus glattem Edelstahl gefertigte MP3-Player BeoSound 2 ist für ein aktives Leben wie geschaffen. Als kompakter, auf einer SD-Flashkarte basierender MP3-Player ist er ebenso robust wie attraktiv und kann auch für extremste sportliche Betätigungen genutzt werden ohne Erschütterungen zu erzeugen. Die Bedienung erfolgt so einfach und intuitiv, dass der BeoSound 2 nicht einmal aus seiner Tasche genommen werden muss. Genießen Sie die exzellente Musikwiedergabe mit den Kopfhörern A8, die unkompliziert an das Ohr des Trägers angepasst werden können. Der BeoSound 2 ist sowohl PC- als auch Mac-kompatibel und kann mit verschieden großen digitalen Speicherkarten bis hin zu einer Größe von 1 GB betrieben werden, auf der ca. 200 Musikstücken in bester CD-Qualität für ungetrübten Musikgenuß gespeichert werden können.


BeoSound 3 - individuelle Musikunterhaltung oder gemeinsam mit anderen

Obwohl das Konzept der BeoSound 3 auf dem klassischen Transistorradio aufbaut, glänzt die BeoSound 3 mit moderner Funktionalität. Mit der SD-Kartenfunktion der BeoSound 3 eröffnet sich dem Benutzer die Möglichkeit, neben Radioempfang auch Musikaufnahmen unterwegs zu genießen - individuell oder gemeinsam mit anderen. Über einen Akku betrieben, gibt es weder Kabel noch Stecker - nur unglaublichen, exzellenten Klang. Die BeoSound 3 kann ebenfalls mit verschiedenen großen Speicherkarten bis hin zu einer Größe von 1 GB betrieben werden.


BeoSound 4 - nehmen Sie Ihre Musik mit

Mit der BeoSound 4 haben Sie einen noch leichteren Zugriff auf Ihre Lieblingsmusik. Zusätzlich zu CD und FM-Radio (optional mit DAB) bietet sie Ihnen mittels einer integrierbaren digitalen Speicherkarte ganz neue Aufnahmemöglichkeiten.
Die Aufnahmequalität von CD auf SD-Karte ist dabei so hervorragend, dass kein Qualitätsunterschied hörbar ist. Die BeoSound 4 kann mit digitalen Speicherkarten bis hin zu einer Größe von 2 GB betrieben werden; es empfiehlt sich jedoch die 1 GB Variante, damit Sie Ihre Lieblingsmusik auch mit BeoSound 2 und BeoSound 3 genießen können.


Vorteile der SD Karte:

SD-Karten bieten viele Vorteile:

  • Portabilität und verschiedene Einsatzmöglichkeiten
  • geringer Stromverbrauch
  • keine Erschütterungen können das Musikerlebnis trüben
  • Bedienkomfort

Des Weiteren können SD-Karten auch zur Speicherung von

  • Fotos
  • Videos
  • sonstige Daten

auf einer SD Karte dienen.



Friday, March 31, 2006

BeoSound 3 ist da!













BeoSound 3 Video

Die BeoSound 3 verwandelt das klassische "Transistorradio" von einst in ein begehrenswertes Designobjekt und besticht zugleich mit raffinierten Neuerungen. Als tragbares Radio mit Uhr, Timerfunktion und MP3-Player entwickelt, integriert die BeoSound 3 in ihrem kompakten Format zusätzlich ein einzigartiges Aktivlautsprecher-System. Dank der integrierten SD-Kartenfunktion eröffnet sich dem Benutzer die Möglichkeit, auch unterwegs auf seine, zuvor auf eine SD-Karte gespeicherte, Lieblingsmusik zuzugreifen und zu genießen.

Auf der edlen und zugleich robusten Oberfläche der BeoSound 3 aus gebürstetem, eloxiertem Aluminium finden sich keine sichtbaren Tasten; stattdessen verleihen die "Sensi-Touch"-Bedienung und die elegant gestaltete Antenne der BeoSound 3 einen Hauch von Magie. Der originell gestaltete Handgriff sorgt für hohen Tragekomfort und kann um eine speziell entwickelte Halterung zur Befestigung an der Wand ergänzt werden.

Über einen Akku betrieben, gibt es weder Kabel noch Stecker - nur unglaublichen, exzellenten Klang.

Schalten Sie den BeoSound 3 ein und die Antenne fährt automatisch motorgesteuert aus. Alle Funktionen der BeoSound 3 werden über ein Soft-Touch Top Panel gesteuert. Soft-Touch Bedienung auf einer Aluminiumfläche wurde von Bang & Olufsen mit dem BoeCenter 2 eingeführt. Die Form des Gehäuses erscheint auf den ersten Blick sehr außergewöhnlich, aber im täglichen Gebrauch erinnert es doch mehr an ein klassisches Transistor Radio. Die auf der sehr robusten Flash Memory SD Card gespeicherte Musik kann auch auf dem digitalen Music Player BeoSound 2 wiedergegeben werden.

Designer:
David Lewis

Maße
:
13.5 x 9 x 42.1 cm (Haltegriff hochgestellt)

Gewicht:
2.5 kg

Gehäuse Finish:
Aluminium

Stromverbrauch:
Normaler Betrieb 12 W, StandBy 0.6 W

Radio:
59 Programmplätze

System:
UKW

Signalrauschabstand:
UKW: 62 dB (A); SD: 76 dB (A)

Funktionen:
Wake-up timer, SD/MMC-card playback (MP3, WMA)

Lautsprechersystem:
Eingebaute geschlossene Box

Verstärkermodule:
1 Stück, Class AB

System-Frequenzgang:
60 – 20.000 Hz

Anschlüsse:
Akkuaufladung, SD card, Kopfhörer (stereo)

Zubehör:
Wandhalterung, schwarz (im Lieferumfang)

Thursday, March 30, 2006

Bang & Olufsen - Serene

Bang & Olufsen Serene

Bang & Olufsen haben zusammen mit Samsung das erste Mobiltelefon entwickelt. Herausgekommen ist ein „Werk“, dass vor Design, Noblesse und Einfallsreichtum nur so strotzt.



Bereits im Prospekt steht, das B&O mit dem Serene in jeder Hinsicht Konventionen brechen möchte. Nun, dass ist denn Dänen tatsächlich gelungen, vor allem beim Thema Design. Grundsätzlich handelt es sich zwar um ein Klapphandy, doch bereits die quadratische Dimensionen und die geschwungenen Seiten zeigen eindeutig, dass dieses Mobiltelefon fernab jeglicher Handynorm ist. Angesichts der konsequenten Bauweise von B&O überrascht es daher auch nicht, dass kein Außendisplay auf der Frontseite implementiert ist - noch nicht einmal der Firmenschriftzug ist zu sehen. Dieser Umstand sorgt etwas für Verwirrung, denn so sehen Vorder- und Rückseite völlig identisch aus. Zusammengehalten werden die beiden Hartplastik-Schalen mit transparenter Lackierung durch ein Aluminium-Drehgelenk, auf dem sich die beiden Hersteller dezent verewigt haben. Apropos Drehgelenk. B&O hat den wohl aufwändigsten und coolsten Motor eingebaut, der für ein automatisches Öffnen und Schließen sorgt. Einfach kurz antippen und schon geht das Gehäuse von einem „sexy“ Surren begleitet und langsam und verdammt elegant auseinander – das muss man erlebt haben!

Im offenen Zustand kommen die nächsten faustdicken Überraschungen zutage. So liegt das Display auf der Unterseite, also unterhalb der Tastatur. Grund: Laut B&O hätten Untersuchungen ergeben, dass auf diese Weise das Gerät besser in der Hand liegt. Die Tastatur selbst ist – wie sollte es auch anders sein – nicht reihenweise, sondern kreisförmig angeordnet. Statt Steuertasten komplettiert ein großes Steuerrad das exotische Äußere. Das muss man erst einmal sacken lassen...

Die Verarbeitung bietet hingegen keinerlei Überraschungen: Das Serene besticht durch ausgewählte Materialen, die allesamt präzise verarbeitet wurden. Unschön nur, dass der Slot für das Netzteil keine Abdeckung hat.

Bei der Ausstattung gingen die Dänen ebenfalls ihren eigenen Weg. Das fängt bereits beim hochauflösenden Display an: Statt bunter Bilder gibt es lediglich die Farben Schwarz und Blau in einem minimalistischen Layout zu sehen. Farbe kommt erst dann ins Spiel, sobald man die VGA-Kamera aktiviert, die gut versteckt im Scharnier versteckt ist. Übrigens: Eigene Schnappschüsse als Hintergrundbilder zu verwenden, ist nicht möglich. Auch der Sound ist konsequenterweise absolut konträr zum heutigen „Crazy Frog“-Chartallerlei. Die eigenes für das Serene „komponierten“ Töne imitieren die drei Elemente Holz, Stahl, Bronze in Form von spartanischen Tonfolgen-Intervalle, die dank eines superben Soundchips glasklar klingen.

Das Komfortpaket beschränkt sich auf das was für B&O-Maßstäbe notwendig ist: Ein feines Organizer-Paket, Bluetooth, Diktiergerät, E-Mail-Client, ein Diktiergerät, rund 17 MB Speicherplatz sowie (Überraschung) individuelle SMS-Ordner – that’s it! Jeglicher „Schnickschnack“ wie Java-Games oder ein MP3-Player wurden komplett über Bord geworfen. Okay, damit kann man gut leben, aber dennoch wäre eine Freisprecheinrichtung und Situationsprofile auch bei diesem Exoten sinnvoll gewesen.

Als Entschädigung gibt es dafür das wohl extravaganteste Ladegerät, das gleichzeitig auch eine Art Docking Station ist, denn dadurch liegt das Serene geradezu majestätisch auf dem Schreibtisch. Genial: Man kann das Handy so programmieren, dass es sich automatisch Öffnet, sobald ein Anruf oder eine Mitteilung eingeht – das hat was! Außerdem stellt es automatisch – falls vorhanden – Verbindung zum B&O-Schnurlos-Telefon her, um auf das gemeinsame Telefonbuch zurückzugreifen – automatisches Updaten inklusive.

Die Aufmachung des Menüs ist zwar spartanisch, dafür aber umso übersichtlicher, so dass man schnell den Durchblick hat. Das Navigieren selbst gelingt dank der präzisen Funktionalität der Drehscheibe und den darin integrierten Steuertasten äußerst flott. Überhaupt weisen alle Tasten einen klaren Druckpunkt auf und Befehle werden stets in Windeseile umgesetzt. Trotz dieser guten Voraussetzungen muss man mit diesem Mobiltelefon erst einmal warm werden. Das betrifft vor allem die ungewohnte Anordnung der Tasten, durch die SMS-Nachrichten-Schreiben einen längeren Umdenkprozess erforderlich macht.

Dass das Display unterhalb der Tastatur liegt, ist bereits nach kurzer Eingewöhnung hingegen überhaupt kein Problem. Im Übrigen muss man einfach nur lange die C-Taste drücken, damit sich das Display um 180 Grad dreht – leider stellt sich das Display aber bei jedem Schließen wieder in den Ursprungszustand zurück.
Ein berechtigter Kritikpunkt ist aber die seitliche Platzierung der Kameralinse. Klar, so stört es nicht das optische Gesamtkonzept, aber dadurch kann man nur mit Armakrobatik ein Foto knipsen und es gleichzeitig auf dem Display sehen. Wäre es nicht sinnvoller und konsequenter gewesen, überhaupt keine Kamera einzubauen?

Der recht dicke Akku sorgt für eine Rufbereitschaft von fünf bis sechs Tagen und gehört somit zur Oberklasse seiner Zunft. Bei der Empfangsleistung hingegen hinkt das B&O-Gerät klar aktuellen Handymodellen hinterher. Sowohl im D- als auch im E-Netz sinkt die Signalstärke im wahrsten Sinne des Wortes schnell in den roten Bereich, sobald die Netzabdeckung schwächer wird. Die Sprachqualität selbst ist recht klar und natürlich, allerdings kann auch das B&O/Samsung-Tandem ein leichtes Rauschen und Knistern im Hintergrund nicht vermeiden.

Fazit
Innovativ, provokativ, minimalistisch, eigenwillig und vor allem teuer – ein typisches Bang & Olufsen-Handy also.

Eckdaten Bang & Olufsen Serene

Hersteller: Bang & Olufsen
Preis ohne Vertrag: ca. 1.099 Euro
Maße: 6,5 x 7,0 x 2,4 cm
Gewicht: 118 Gramm
Rufbereitschaft: ca. 130 Std.
Ausstattung

Netze Triband | Display TFT, Farbpalette 262.144, Auflösung 240 x 320 Pixel | Bluetooth-Schnittstelle | Digitalkamera Auflösung max. 640 x 480 Pixel | Diktiergerät | Kalender/Terminerinnerung | Ruftöne, Anzahl der Stimmen 64 | Taschenrechner/Währungsrechner +/+ | Datenspeicher ca. 16,5 MB | Rufnummern 1.000 | SMS-Nachrichten 200 | E-Mail-Client | Docking Station

Stärken

Intuitive Handhabung | Vollautomatischer Schließmechanismus | Top-Verarbeitung

Schwächen

Ungünstig platzierte Kameralinse | Kein Außendisplay | Ausstattungslücken


Quelle: mobile zeit 29.03.2006